Das
Hauptthema an der HV wird die Umstrukturierung zum Zweckverband sein, welche an
der letzten Abgeordnetenversammlung des SAC erfreulicherweise angenommen wurde.
Wir danken allen
Sektionspräsidenten, die sich am 5. November 2011 an der Präsidentenkonferenz
für das Budget 2012 von Swiss Climbing
eingesetzt haben. Der Entscheid für den Leistungssport ist auch ein JA! für die
Nachwuchsförderung und die Jugendarbeit im SAC.
An der Swiss
Climbing Night wurde auf das vergangene Kletterwettkampfjahr zurückgeblickt.
Unter anderem gewannen die Organisatoren des Boulder Wettkampfs in Grindelwald eine Auszeichnung für die beste
Veranstaltung der Bächli Swiss Cup Serie. Auch wir gratulieren herzlich zu
dieser Auszeichnung.
Bitte vermerkt
euch bereits heute den Termin für die Hauptversammlung
des Regionalzentrums Berner Oberland vom Freitag,
16. März 19.00-21.00 Uhr in Allmendingen. Alle zwölf Sektionspräsidenten
der Region "Berner Oberland", erhalten
im Februar eine Einladung. Nebst den üblichen Traktanden wird der Schwerpunkt
bei der Information über die Einführung
des neuen Konzepts der "Regionalzentren Sportklettern" liegen.
Ich hoffe, dass von allen Sektionen ein Vertreter anwesend sein wird.
Ich bitte euch, weitere
Traktanden eurerseits bereits vorher bei mir zu deponieren.
Zum Regionalzentrum
An
der Abgeordnetenversammlung des Schweizer Alpen-Club SAC vom 18. Juni 2011 in
Davos wurden die SAC-Regionalzentren als Zweckverbände in die Strukturen des
Gesamtverbandes aufgenommen. Die dazu nötige Statutenänderung wurde von den
Delegierten erfreulicherweise angenommen. Damit kann nun auch mit der Umsetzung
des Konzeptes „SAC-Regionalzentren Sportklettern“ sowie mit der Umstellung auf
das neue Subventionsmodell begonnen werden.
Angebot Regionalzentrum - Sektionen
Auch im 2011
genossen einige Sektionen die Möglichkeit eines Impulstrainings oder einer
Beratung für ihre Trainingsgruppe oder für das Sportklettern in der JO resp.
dem KiBe. Weiter habe ich
Kontakt zu engagierten Sportkletterleiter aufgenommen, so dass ich diese im
kommenden Jahr über das Geschehen im Sportkletterleistungssport und über die
Angebote des Regionalzentrums informieren kann.
Rückblick 2011
Wie üblich fand
im Januar das Planungsgespräch mit der Geschäftsstelle statt. Hier wird über letztjährige
Aktivitäten, sowie der Zukunftsplanung der Nachwuchsförderung gesprochen. Zudem
müssen wir über die finanzielle Situation Rechenschaft ablegen und unser Budget
präsentieren.
Im September
trafen sich die Präsidenten der Regionalzentren und die Verwalter der grösseren
Kletterhallen zur jährlichen Koordinationssitzung in Bern. Das Thema war die
Planung und Durchführung von regionalen und nationalen Wettkämpfen.
Im Verlauf des
Herbsts suchte ich über die J+S Coaches die Kontakte zu engagierten Sportkletterleitern.
Ich hoffe, dass ich so eine Grundlage für eine verbesserte Kommunikation zu den
Sektionen erstellen kann. Die Nachwuchsförderung ist für ein gutes
Regionalkader von zentraler Bedeutung. Mit einer besseren Informationspolitik über
das Sportklettern soll zukünftig eine Brücke zwischen Breiten- und
Leistungssport entstehen.
Die Athletinnen
und Athleten des Regionalkaders profitierten von 380 Stunden geleitetem
Training im Jahr 2011. Dies entspricht einem Zeitaufwand für den Trainer von 570
Stunden. Für die Kontakt- und Informationspflege
sowie die administrativen Angelegenheiten wurde bis heute ein Aufwand von 70
Stunden geleistet.
In den Statuten
der Regionalzentren wird unter Zweck die Organisation regionaler Wettkämpfen
und die Mitarbeit an nationalen / internationalen Wettkämpfen erwähnt. Seit der
Gründung unseres Regionalzentrums setzten wir Prioritäten und konzentrierten
uns auf unsere Kerngeschäfte dem Training im Kletterkader und der Beratung der
Trainingsgruppen der Sektionen sowie dem Informationsfluss zu den
Sektionspräsidenten. Für das kommende Jahr wollen wir unseren Wirkungsbereich
erweitern und auch dem Zweck "Wettkämpfe" gerecht werden.
Über Mithilfe
durch SAC Mitgliedern aus euren Sektionen würden wir uns freuen. Interessierte
Helfer sollen sich bei mir melden (079 275 33 05).
Projektwoche Sommer 2011
In den Schulferien organisierte Mäx eine Projektwoche für uns. In dieser Woche ging es darum, einige schwere Kletterlinien genauer unter die Lupe zu nehmen. Um diese anschliessend zu toppen. Das Wetter spielte leider nur halb mit, sodas die mega Mehrseillängentour ins Wasser fiel. Trotzdem hatten wir unseren Spass. Genaueres kann man unseren Tagebuchberichten entnehmen.
1. Tag (Text: Lisa+Anina) Lehn, Interlaken
Um 10.00 Uhr
trafen wir uns in Interlaken West am Bahnhof. Schnell quetschten wir uns in
Mäx’s viel zu kleines Auto! Auf dem Parkplatz beim Lehn wurden wir von einem
amüsanten Hund begrüsst. Nach einem 20 minütigen Marsch kamen wir endlich,
total müde, zu den Felsen. Kurze Zeit später begann der Spass! Lisa stieg noch
hell begeistert in die Route Mango (6b) ein. Doch weit kam sie nicht. Etwa in
der Hälfte, liess sie sich einfach fallen, auf Grund einer schlimmen Spinnenphobie.
Nach einem kurzen Aufwärmen stieg Thea in die Route Schweizerhalle (7b+) ein,
die sie nach langem üben endlich toppte. Fabio hatte derweil mit einem 8a+ zu
kämpfen. Lisa und Anina versuchten sich während dessen im Steinbruch, einem
sehr intensiven und mega amüsanten 7c. Später stiess Roman noch zu uns. Zuerst
übte er die Spinnen-6b und stieg dann in die Schweizerhalle ein. Leider neigte
sich das Training bereits dem Ende zu. Zum Schluss bezwang Anina noch einen schmutzigen Baum. Ca. um 15.00 Uhr begannen wir
den Abstieg. Daraus wurde jedoch eher ein hinunter schlittern ;-D
2. Tag Lammi, Meiringen
Heute Morgen
hatten Lisa und Anina bereits einen riesen Stress, da sie sehr knapp dran waren
und der doofe Billetteautomat keine Geldscheine fressen wollte. Um 08.51 Uhr
kamen wir dann am Bahnhof in Interlaken an. Dort holte Mäx Roman, Lisa und
Anina ab und fuhr mit ihnen nach Meiringen. Thea und Fabio legten denselben Weg
mit dem Zug zurück, da sich Mäx noch immer kein grösseres Auto besorgt hatte
;-O Um 11.00 Uhr hatten wir den Zustieg
hinter uns. Die Routen waren einfach mega cool. Thea, Lisa und Anina wärmten
sich in Lynx, einer wunderschönen 6c auf. Danach ging es ans hart gekochte Ei.
Kurze Zeit später versuchte sich Roman in derselben, wunderschönen 6c. Welche
ihm gelang, er toppte sie on-sight. Fabio versuchte sich in einer 8a, während
Thea und Lisa sich in den kniffligen 7b’s versuchten. Anina toppte beide 7b’s,
eine davon sogar on-sight. Nach einem anstrengenden Tag fuhren wir alle müde
nach Hause…
(Text: Lisa+Anina)
3. Tag Schillingsflüe, Meiringen
Der dritte Tag begann früh morgens.
Bereits um 6.00 Uhr mussten wir aus den Federn, da wir uns schon um 8.00 Uhr in
Interlaken trafen. Zum Glück wurden wir heute von Matthias Misteli einem
zukünftigen Kletterlehrer begleitet, so hatten wir zwei Autos zur Verfügung.
Nach einer halbstündigen Fahrt kamen wir endlich auf dem Parkplatz an. Nun
legten wir noch die wenigen aber anspruchsvollen Meter zum Klettergebiet
zurück. Wir begannen uns in einem 6a aufzuwärmen, als es anfing zu regnen.
Während Thea und Anina mit einem 40 Meter langen 7b kämpften, übten Roman und
Lisa das Abseilen. Zwischendurch lernten wir alle das Verhalten bei einem
Unfall und verpflegten uns mit Essen. Thea hatte aber zu wenig dabei und deshalb
„probierte“ sie unser Essen ;-D Wegen
dem schrecklichen Wetter mussten wir leider frühzeitig zusammenpacken =( Bei
der Rückfahrt (zum Bahnhof) hatte Lisa wieder mit ihrer Spinnenphobie zu
kämpfen!
(Text: Lisa+Anina)
4. Tag Gimmelwald, Lauterbrunnental
Juhee! Wir konnten endlich einmal
ausschlafen! (...) Um 12.00 Uhr
trafen wir uns alle in Stechelberg unter der grossen Gondelbahn. Nach einer
engen Fahrt mit der Riesen-Gondel (die Lisa überhaupt nicht gefiel), begannen
wir mit dem ca. 45 minütigen Fussmarsch ins Klettergebiet. Erst ging es
gemütlich bergab, doch plötzlich kam der anstrengende Aufstieg. Als wir endlich
oben ankamen, brauchten wir zuerst eine Pause =P Fabio und Thea begannen in einer 8a zu klettern,
während Roman, Lisa und Anina in der Teufelsküche (7c+) vor Anstrengung
kochten. Doch auch Thea und Fabio kamen ins Schwitzen. (...) Nach wenigen Routen
taten allen die Finger weh, da der Fels so rau war. Der grosse Vorteil an
diesem Klettergebiet ist, dass die Expresse bereits am Fels hängen. So blieb in
den Rucksäcken mehr Platz für’s Essen. Trotzdem hatte Thea schon wieder zu
wenig dabei. Sie ass alles essbare was sie zwischen die Finger bekam. Bald ging
es leider schon wieder an den Abstieg =(
Nach dem zügigen Fussmarsch mussten wir noch 10 Minuten auf die Gondel
warten. Diese Zeit vertrieben sich Roman, Thea und Lisa mit Rutschbahn fahren
auf dem kleinen Spielplatz. (...) Am
Bahnhof in Lauterbrunnen bemerkten wir, dass der nächste Zug erst um 20.33 Uhr
fuhr und es war erst 19.45 Uhr. Das Warten auf den Zug endete mit einer
Wasserschlacht.
(Text: Lisa+Anina)
5. Tag Lehn, Interlaken (Text: Thea)
Am letzten Tag mussten wir wieder früh aufstehen.
Bereits um 8:00 waren wir in Interlaken West. Thea und Fabio verpassten den Zug
um ein paar Sekunden. Das hatte einen Vorteil und zugleich einen Nachteil.
Niemand musste heute wegen Mäxs zu kleinem Auto ins Klettergebiet wandern,
dafür war aber das Seil-hinauftragen etwas unfair. Heute waren alle etwas müde von dieser strengen
Woche, ausser Anina, sie liess sich nichts anmerken und toppte gleich im ersten
Versuch mit Express einhängen die Route Steinbruch (7c). Lisa versuchte nach
einem nicht ganz geglückten Start ebenfalls die Route Steinbruch. Auch Thea
hängte in dieser Route rum. Roman versuchte die Route Garfield (7b) und Fabio
Good-news (8a+). Diese 8a+ versuchte Anina später auch noch.
Wir schauen auf eine strenge aber tolle Woche
zurück. In welcher wir etwas nie vergessen werden: das Autöli von Mäx.